Wir gaben Rechnitz ins Navi ein. Komischerweise wollte das Ding trotz Garmin Adventure Tours immer auf irgendeine Schnellstraße. Doch da sind wir stur und fahren wie wir wollen. Himberg – Unterwaltersdorf. Und damit wir nicht immer die gleiche Strecke fahren, sind wir auf der 16er geblieben. In Siegendorf haben wir kurz gehalten, Vize wollte seine Arbeitskollegin besuchen, die immer sagt, er darf nicht vorbeifahren, wenn er mit dem Bike unterwegs ist, angeläutet, eh klar, wer war nicht da? Über die B50 gings dann weiter tief ins Burgenland. Oberpullendorf – Hochstraß, ja das gibt es nicht nur bei Alland, auch hier, aber nicht so hoch. Bei der Burg Lockenhaus bogen wir auf die B 56 ab. Für die Auskenner – das ist die Bergstrecke am höchsten Berg des Günser, der Geschriebenstein, im Volksmund; Da Gschriebane!

 

Da wir heute gechillt unterwegs waren, wir hatten ja keine Eile, wir mussten nirgends hin, außer Präsi am Abend in den Dienst, glitten wir gemütlich der Passhöhe zu. Oben rechts ran an den Parkplatz. Rundumblick. Präsi sah ein Schild – Zur Aussichtswarte. Da fahrma hin. Über eine Waldstrecke, sprich Forstweg, über Stock und Stein mit zeitweise tiefen Glasen, die den Weg kreuzten bewegten wir uns nach oben.

 

Bald darauf kamen wir alle wohlbehalten bei der Aussichtswarte an. Die Bikes gerade noch in Österreich geparkt, grüßten wir freundlich die Wanderer, die sich freuten, dass auch Motorradwanderer hier sind. Leider gab es keinen Lift, so mussten wir die Stufen und die metallenen Wendeltreppen mit Muskelkraft bezwingen.

 

 

Die Aussicht wäre noch superer gewesen, wenns nicht dunstig gewesen wäre. Weiter zum Rechnitzer Stausee. Rechts oben befindet sich eine Kantine. Chefin Andrea  begrüßte uns freundlich. Nach dem üppigen Mittagessen und der Mitteilung von Andrea, dass sie eine Varadero fährt, gings weiter. Doch was macht das Navi? Genau, nix! Schwarzer Bildschirm. Wurscht, fahr ma ohne weiter, wie früher, der Nase nach. Nur so lernst deinen Heimat kennen. Über Markt Neuhodis und Altschlaining, an der Burg Schlaining vorbei, Richtung Bad Tatzmannsdorf. Über Berg- und Nebenstraßen sind wir dann Richtung Hochneukirchen – Thomasberg- bis Lanzenkirchen gekommen.

 

 

Durch Wiener Neustadt durch und in Eggendorf auf ein Eisshake, dass der Club anstatt eines Kaffees bezahlte. Wir sattelten die Hühner und bewegten uns zum Club. Wunderschöne, gechillte, lustige Ausfahrt mt rund 310km.

Fotos: Herbert, Jimmy, Vize, Präsi