Übers Leithabergl Richtung Mörbisch, die Grenz zu Ungarn übern Radlweg (Luftlinie) passiert, de zwa Bundesheerla haum vielleicht bled dreigschaut, oba gsogt haums a nix. JDurch die Ungarische Pampa mit Hilfe der Luftlinie erfolgreich durchquert. Erklärung Luftlinie: Hob beim Obspeichern der Route an klan Föhla gmocht und hobs ois Luftlinie zwischen die Wegpunkte gspeichert. Da Horst’l hot nur glocht, oba es hot funktioniert. Pausen woarn automatisch geplant weu de Trude ned weiter ois 150km kumt, de sauft so vü wia da Fohrer J. Oiso, erstbeste Tankstelle in Ungarn… geht ned, kann Strom, so a Schaas. Nexte hot passt und weiter Richtung Slowenien zum Mittogessen und tanken.

Pizzaria mit 2 riesige Töpf gfunden de wos da Sumsi bis auf dnocht ned ausn Kopf kriagt hot, da Hauns auße aus da Panier, kurze und schlapfn des genügt zum Essen. Beim Tanken hotta se a bisl ziert wia a oids Woschweib, weu des ka „Markentankstelle“ wor und da kriagt a fia sei „Boldor“ kann reinen Sprit. (Anmerkung der Redaktion: Du host ka Boldor, Haunz!!!) Noch laungem hin und her und mit an Zusatzstoff is doch gaungan. Die Stodt de wos noch an Mineralwossa (Radenska) benannt wurde passiert, durch a hügelige Laundschoft weiter und obahoib von Maribor in de Berg zum Grenzübergaung und (ohne Potschn) wieda zruck in die Heimat.

 

A poa schene Kurverl nu bis zum Walter und scho hauma des 1.Bier in da Haund ghobt. Da Jimmy hots fost auf ex trunkn, do hauma olle gschaut. Kurz drauf is da Blacky mit da Ivy kuman und wir haum gemeinsaum gessn.De bestellten Bochhenderl woarn wia imma a Waunsinn. Frisch softig Steirisch, oba a in Sumsi sei Steak supi guat. Wia imma a bisl bled dahergredt, Gschichtln dazöht und auf unsern Präsi gwort, dea gsogt hot er foahrt noch da Orbeit weg und kummt zu uns. Hot a randl dauert, oba wia er aum Parkplotz kumma is haum olle gjubelt und Standing Ovation hot a a kriagt

 

Präsi erzählt weiter

Der Empfang war herzlich, Geklatsche und Jubelschreie. Große Schilcherspritzer wurden geordert. Mit der Zeit verabchiedeten sich einige… und „plopp“, war es 01:30. Uhr. Ab in die Heia. Als Vize und ich am Morgen die Äuglein öffneten, durch Motorenlärm geweckt, sind doch glatt ein paar schon zum Frühstück gefahren. na, das holen wir auf.

Kurze Zeit später bog sich wie gewohnt der Frühstückstisch. Sumsi hatte noch Sorgen, da sein Schaltweg von normalerweise 0,5 cm auf einige cm angewachsen war. Schuld war eine verlorene Schraube am Schaltgestänge. Wir haben natürlich gleich Hoastl aufgezogen, er solle sie ihm doch aus seinem Reifen wieder herauskletzeln und zurückgeben. Hoastl hatte die Lacher auf seiner Seite, da er ja einen Schraubenmagnet in seinem Bike eingebaut hat und diese vorwiegend im Hinterreifen sammelt….

Nach geraumer Zeit, ls sich bereits Durst und Kaffeegusto breit machten, stand ein Schild mit „Lurgrotte“ am Straßenrand. Passt, da gibt’s sicher ein Tschocherl. Als wir dort über den Parkplatz hinaus bis vor die Kassa fuhren, haben wir uns dann doch für den Parkplatz entschieden

 

Der Club zahlte den Eintritt für alle Members und so kamen wir in den Genuss, Österreichs schönste Tropfsteinhöhle zu sehen. Präsi zahlte dem Höhlengide noch einen Kaffee, ehe wir uns gechillt auf den Bänken und in der Wiese niederließen. Die Wiese hatte eine kühlende Wirkung auf unsere heißen Körper.

Nächster Halt war nach einiger Zeit, der kürzlich neu kennengelernte Wirt in Ratten. 14:40 Uhr, eigentlich wolltens das Buffet schon wegräumen, weil um 15:00 Uhr zudrehen, doch extra für uns machten sie noch Schnitzerl und Cordon bleus, damit wir nicht verhungern müssen. Im wahrsten Sinne des Wortes, fest angfressen sind wir dann bald weiter. Heim gings unkompliziert über Neben- und Seitenstraßen über Semmering und Schneeberggebiet. 17:30 nach 715 km gut im Club eingetroffen.

Bericht und Fotos: Vize und Präsi