den Namen hat man ihm gegeben...

Geb.: 1965

Beruf: für eine Deutsche Firma werden zusammen mit einigen Mitarbeitern wuzikleine elektronische Bauteile in Österreich vertrieben. Nebenbei hat er immer die neuesten Errungenschaften der Technik, wurscht ob Handy, Tablet. Gleich nachdems der Erfinder erfunden hat, hat's der Inschinör und befindet es für gut oder nicht ...

aktuelles Moped: KTM 790 Adventure (2019)

 

Einer unserer Vielfahrer und dadurch Organisator der RIGPEK Ausfahrten in fremde Länder (www.rigpek.at). Fährt an die 15T Kilometer jährlich und das mit Begeisterung!

Bisher besucht:
Slowenien, Kroatien, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Albanien, Montenegro, Bosnien/Herzegowina, Kosovo, Italien, Deutschland, Frankreich, Monaco, Spanien, Andorra, Gibraltar (damit auch das Vereinigte Königreich).

 

Motorischer Werdegang

 

Was soll ich über mich erzählen? Wie ich aufs Motorrad gekommen bin? Wahrscheinlich passend für eine Homepage wie diese:

Geboren im besten Jahr ever, 1965, eh klar. Erst mit 35 zum Motorradfahren gekommen, nachdem ich anlässlich dieses Geburtstags nicht gewusst habe was ich mir wünschen soll. A-Führerschein nachgemacht in 2 Wochen, technisch und polizeilich 100% :-)

Danach mit einer Cagiva 125 Supermoto in speibgrün begonnen. War eher zum Eingewöhnen, hat aber gereicht mich einmal damit bei Schritttempo auszubreiten. Stolzer Mopedbesitzer mit immerhin 10 Fahrstunden am Tacho, Industriegebiet, glatter Asphalt, 90° Rechtskurve, ein wenig zu motoviert drann und es kommt ein Bus um die Ecke. Hektischer Griff zur Vorderbremse, bremst ja bekanntlich am besten, war auch so. Das Vorderrad beschließt zu blockieren, der Lenker ist leicht eingeschlagen, wollte mich ja auf die Kurve vorbereiten, und klappt ohne mit der Wimper zu zucken zusammen. Schutzausrüstung, naja, da war ich noch nicht so weit. Das Moped und ich bleiben kurz vor dem bereits stehenden Bus liegen, der Busfahrer hat ein mildes Lächeln für mich, meine Jeans ein Loch am rechten Knie, die Haut darunter ist jetzt ein wenig dünner, beim nächsten Moped ziehe ich neue Reifen auf, waren schon 5 Jahre alt, das macht die Dinger echt hart. Die Cagiva ist nach einer Saison nix mehr, es muss ein Motorrad her. Der BMW hat da eine 650er herumstehen, die gefällt mir. Darf sie probefahren und zeige sie meiner Sabina. "Damit hätte sie eh schon gerechnet", wie gut :-) Da war noch was...? Ahja, ich ziehe neue Reifen auf! Das bewahrt mich aber nicht vor meinem nächsten Sturz. In der Wohnstrasse mit Schritttempo rechts Abbiegen. Hinter der Kurve kommt auf meinem Fahrstreifen ein ÖAMTC-Auto reversierend auf mich zu. Die Wirkung der Vorderbremse genau kennend, dennoch auf die neuen Reifen vertrauend, greife ich erneut beherzt zu. Siehe da, neue Reifen haben auch Grenzen, ich liege wieder auf der rechten Seite. Der Autofahrer springt panisch raus, läuft auf mich zu und beteuert seine Unschuld. "Wennst mir das Moped vom Haxn hebst, dann brennt sich der Auspuff nicht so in mein Wadl..." Die Brandblase ist nach kaum 8 Wochen fast verschwunden, quasi eh nix passiert. Auf der 650er mache ich Bekanntschaft mit meinem Nachbar dem Heinz, alias Enzo (weil Heinz auf Italienisch so heißt). Er damals noch auf einer Dominator unterwegs wechselt bald auf eine 800er TDM. Mit ihm fängt die Leidenschaft Motorrad an. Die nächsten beiden Jahre erkunden wir die nähere und weitere Umgebung und ich kippe Dank Enzo völlig in dieses seither so geliebte Hobby Motorrad rein - herrlich!

Der BMW folgt eine Honda Varadero. Ich war inzwischen Präsi des MC Red Knights Austria 1, was sich nach ein paar Jahren wieder erledigt hatte, und wurde Mitglied bei den Echt'n. Ich hing sowieso jeden Donnerstag bei ihnen im Club ab, warum nicht gleich Mitglied werden?

 

 

 

 

 

Nach der Varadero kam 2007 die erste BMW ins Haus - eine BMW R1200GS.

Da ich ja so gut wie jede freie Minute am Bike sitze, hatte die GS auch schon bald einige tausende km drauf. Im März 2014 beschloss ich die in die Jahre gekommene Gefährtin auf den Markt zu werfen, 97T km in 6 Saisonen waren genug.

Da hörte ich ein fernes Rufen. Das Rufen einer R1200GS und diesmal wassergekühlt - frisch aus den bayrischen Motorenwerken.

 

Seit März 2014 fahre ich jetzt "Schneewittchen", meine Sabina nennt sie "Schlampe", weil sie irgendwie das Gefühl hat, ich verbringe mit Schneewittchen mehr Zeit als mit ihr - was natürlich niemals stimmt cool

 

 

 

 

Im Februar 2019 nahm unsere gemeinsame Zeit nach fünf Saisonen und 70.000km jedoch ein Ende und wir gingen getrennte Wege. Weit hat mich die GS gebracht und viel haben wir erlebt. Dennoch was es Zeit für Veränderung.

Da ich immer mehr abseits der Strasse im Gelände unterwegs bin, musste was Leichteres her.
Seit 2018 schaue ich mich schon um und konnte es kaum erwarten die ersten Testberichte zur neuen 790 Adventure von KTM zu lesen. Das Bike welches mir genau die Lücke zwischen einer schweren Reiseenduro und einer starken Hard Enduro schließt.


Am 23. Feb 2019 holte ich die österreichische Schönheit, ohne auch nur einen Meter damit gefahren zu sein, mittels Mopedanhänger vom Händler meines Vertrauens, KTM Schruf in Hirtenberg.
 


Eigentlich sollte sie Schneewittchen 2.0 heißen, aber das sie mich gleich bei der ersten Ausfahrt, in der zweiten Kurve, etwa 123,41m von der Haustür entfernt, abwarf, taufte ich sie "Fury - die Unreitbare". Aber das ist eine andere Geschichte, nachzulesen in der Clubzeitschrift G.A.A.S.

Gleich an den ersten beiden Wochenenden über tausend Kilometer draufgefahren :-)
Ich werde hier berichten wie unser gemeinsames Leben seine Fortsetzung nimmt.

Wir haben Mitte März und Fury hat fast zweiundhalbtausend Kilometer drauf.

Folgende Unterschiede habe ich bisher gefunden:

Der Windschutz bei höheren Geschwindigkeiten über 130kaemha ist schlecht, egal ob das Windschild auf der oberen oder unteren Position angeschraubt ist, ich bin 173cm.
Werde einmal versuchen ohne Windschild zu fahren. Wenn das geht, kommt die kurze Scheibe der 790Adventure R drauf... crying

Ich vermisse den Hauptständer! Das Moped nimmt in der Garage am Seitenständer viel mehr Platz weg als die GS am Hauptständer. Keine Möglichkeit einen Hauptständer zu montieren, es gibt rechts keine Aufnahme... Auch ein Rangierwagerl mit Mopedheber ist keine Möglichkeit, der Motorschutz ist so dünn, der hält das Gewicht des Mopeds nicht aus... crying

Der Schaltassistent ist eine Macht, speziell über 6000 Umdrehungen geht das richtig gut! Auch im Gelände perfekt! blush

Die KTM My Ride App ist super, man spart sich quasi ein extra Navi... blush

Die 50kg Gewichtsunterschied zur GS machen sich bemerktbar, sehr sogar! Geht besser, bremst besser und im Gelände mit dem großen Vorderrad ein Traum! blush

450km Reichweite, ich bin beeindruckt! devil

Durch die spezielle Tankkonstruktion sehr tiefer Schwerpunkt, gut zu fahren. Wie das ganze Fahrwerk, ein Traum! blush

Keine Straßenmaschine bei der man versucht hat Offroadtauglichkeit hineinzukonstruieren sonder eine Hard Enduro der man Straßengene geimpft hat... cool

"Ready To Race" stimmt wirklich :-)